Электронная книга: GDCh «Unendliche Weiten. Kreuz und quer durchs Chemie-Universum»

Unendliche Weiten. Kreuz und quer durchs Chemie-Universum

Eine bunte und uberraschende Abenteuerreise durch die faszinierenden Weiten des Chemie-Universums: Wie erklart die Chemie die Entstehung des Lebens, wie hat sie die Welt verandert und wie lassen sich die drangenden Probleme unserer Zeit mit ihrer Hilfe losen? In zwolf Kapiteln geben uns ausgesuchte Spezialisten, Chemiker und Chemikerinnen einen Einblick in die Chemie als au?erst kreative und verantwortungsbewusste Wissenschaft. Viele praktische Beispiele, Produkte und Anwendungen zeigen das Potential der Chemie auf. So erfahrt man etwa, dass eine moderne Energie- und Rohstoffversorgung ohne Chemie weder denkbar noch machbar ist und welche Bedeutung die Chemie fur die moderne Informationstechnologie hat. Ein besonderes Augenmerk wird darauf gerichtet, welche Rolle die Chemie bei aktuellen und zukunftigen Herausforderungen unserer Gesellschaft spielt: Die ungebrochen wachsende Weltbevolkerung, die drohende Knappheit von Nahrung und Wasser, die Gesundheitsvorsorge und Heilung von Krankheiten, der ansteigende Energieverbrauch sowie der Erhalt unserer Lebensqualitat– als stark interdisziplinar orientierte Wissenschaft schafft die Chemie die Grundlagen, um diese dringenden Probleme unserer Zeit nachhaltig anzugehen. Quo vadis Chemie? In diesem Buch wird kritisch und fachkundig diskutiert, wie sich die Chemie entwickeln muss, um diesen Aufgaben gerecht zu werden. Heute gelingt schon vieles, dennoch werden neue Denkansatze und innovative Prozesse und Produkte fur die Zukunft gebraucht. Ohne Chemie ist keine Losung moglich. Ein spannendes und informatives Buch fur alle, die sich fur Chemie und fur die Welt, in der wir leben, interessieren und gerne wissenmochten, welche Rolle die Chemie nicht nur heute wahrnimmt, sondern vor allem zukunftig spielen sollte.

Издательство: "John Wiley&Sons Limited"

ISBN: 9783527804504

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GdCh

Gesellschaft Deutscher Chemiker e. V.
(GDCh)
Zweck: Fachverband
Vorsitz: Prof. Dr. Klaus Müllen
Gründungsdatum: 1949
Mitgliederzahl: 28000
Sitz: Frankfurt am Main

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker e. V. (Abkürzung: GDCh) ist eine Fachorganisation in Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main, die ursprünglich nur Chemikerinnen und Chemikern offen stand. Die GDCh wurde 1949 in Frankfurt am Main in der Tradition der Deutschen Chemischen Gesellschaft (DChG, gegründet 1867) und des Vereins Deutscher Chemiker (VDCh, gegründet 1887) aus Vorläufervereinigungen der Besatzungszonen gegründet. Mit der Satzungsänderung mit Wirkung vom 11. Oktober 2006 kann jeder Interessierte Mitglied der Gesellschaft werden, wenn er die Zwecke und Ziele der Gesellschaft unterstützen will und an der Chemie wissenschaftlich interessiert ist. So verpflichtet sich jedes Mitglied der GDCh u. a. zur Einhaltung des Verhaltenskodex, in dem sich die Mitglieder u. a. zu Freiheit, Toleranz und Wahrhaftigkeit in der Wissenschaft bekennen.

Inhaltsverzeichnis

Überblick

Die GDCh gliedert sich in zur Zeit insgesamt 25 Fachgruppen, Arbeitskreise und Sektionen, die zum einen nach Fachgebieten (Anorganische Chemie, Lebensmittelchemische Gesellschaft usw.), zum anderen nach Interessengruppen (Frauenarbeit, Öffentlicher Dienst) geordnet sind. Die Aufgabe der GDCh ist die Förderung der Chemie und der Chemiker auf gemeinnütziger Grundlage, unter anderem durch Tagungen, Fortbildungen und die Herausgabe von Fachliteratur.

Die GDCh hat zur Zeit mehr als 28.000 Mitglieder (Stand 2009) aus Wissenschaft, Wirtschaft und freien Berufen, die in über 60 Ortsverbänden regional strukturiert sind sowie rund 4.900 studentische und Jungmitglieder. Das JungChemikerForum (JCF) ist ein Zusammenschluss der jungen Mitglieder der GDCh, vorrangig Studenten und Doktoranden. Das 1997 gegründete JungChemikerForum ist unterteilt in regionale Gruppen (meist an Chemie-Universitätsstandorten). Derzeit gibt es 47 regionale Jungchemikerforen (Stand 2009).

Um der demografischen Entwicklung seiner Mitglieder Rechnung zu tragen, wurde im Oktober 2006 die Gruppe der Seniorexperten Chemie (SEC, engl. Senior Expert Chemists) ins Leben gerufen. Hier engagieren sich die nicht mehr im Berufsleben oder nicht mehr voll im Berufsleben stehenden Chemikerinnen und Chemiker.

Die GDCh gibt die monatlich erscheinende Mitgliederzeitschrift Nachrichten aus der Chemie heraus. Außerdem ist die GDCh u. a. Herausgeber und Eigentümer der Fachzeitschrift Angewandte Chemie sowie einer Anzahl weiterer chemiewissenschaftlicher Zeitschriften. Die GDCh ist weiterhin Eigentümer der Gmelin-Datenbank für Anorganische Chemie.

Preise

Gemeinsam mit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der Stadt Frankfurt am Main verleiht die GDCh die hohe Auszeichnung "Otto-Hahn-Preis". Der Otto-Hahn-Preis ist mit 50.000 EUR dotiert und damit einer der höchst-dotierten deutschen Preise in den Naturwissenschaften. Ebenfalls mit 50.000 dotiert ist der Karl-Ziegler-Preis der gleichnamigen, bei der GDCh angesiedelten Stiftung (s.u.). Weitere Preise der GDCh sind (zumeist mit 7.500 EUR dotiert):

  • Adolf-von-Baeyer-Denkmünze (Organische Chemie)
  • Alfred-Stock-Gedächtnis-Preis (Anorganische Chemie)
  • Arfvedson-Schlenk-Preis (gestiftet von der Chemetall GmbH, Lithiumchemie)
  • August-Wilhelm-von-Hofmann-Denkmünze (fächerübergreifend)
  • Carl-Duisberg-Gedächtnispreis (fächerübergreifend, für Nachwuchswissenschaftler)
  • Emil-Fischer-Medaille (Organische Chemie)
  • Fresenius-Preis (Analytische Chemie)
  • Wöhler-Preis für Ressourcenschonende Prozesse
  • Gmelin-Beilstein-Denkmünze (Chemieinformation, Geschichte der Chemie)
  • Hermann-Staudinger-Preis (Makromolekulare Chemie)
  • Horst-Pracejus-Preis (Chiralität in der Chemie)
  • Innovationspreis in Medizinisch / Pharmazeutischer Chemie (gemeinsame Vergabe mit der DPhG)
  • Joseph-König-Gedenkmünze (Lebensmittelchemie)
  • Liebig-Denkmünze (fächerübergreifend)
  • Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker für Schriftsteller und Journalisten
  • Wilhelm-Klemm-Preis (Anorganische Chemie)
  • Wilhelm-Ostwald-Nachwuchspreis (fächerübergreifend, gemeinsam mit der Deutschen Bunsen-Gesellschaft und der Wilhelm-Ostwald-Gesellschaft)

Bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker sind mehrere Stiftungen angesiedelt, die neben Fördermaßnahmen auch Auszeichnungen vergeben:

Projekte

Die GDCh fördert die Chemie in Lehre, Forschung und Anwendung und engagiert sich für Verständnis und Wissen von Chemie und chemischen Zusammenhängen in der Öffentlichkeit u.a. auch in folgenden Projekten:

  • Forschungs- und Technologieführer - online, mit mehr als 2.400 registrierten chemischen Forschungsarbeitskreisen bundesweit
  • Im Jahr der Chemie 2003 als führende Chemieträgerorganisation
  • Mit dem Programm "Historische Stätten der Chemie" würdigt die GDCh Leistungen von geschichtlichem Rang in der Chemie
  • Wöchentlich in der aktuellen Wochenschau werden Einblicke in aktuelle Forschungsthemen verschiedener Teilbereiche der Chemie vermittelt (bisherige Themen: Analytische Chemie, Elektrochemie und Farben & Lacke)
  • Vergabe von Reisestipendien zur Teilnahme an Tagungen und Kongressen

Weblinks

Источник: GdCh

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