Book: Werner Timm «Edvard Munch: Graphik»

Edvard Munch: Graphik

Neben Cezanne, Gauguin und van Gogh zahlt der Norweger Edvard Munch zu den Wegbereitern der Kunstunseres Jahrhunderts;nachst Toulouse-Lautrec hat er das an Umfang und Rang bedeutendste graphische Werk geschaffen. Seit dem Skandal im Berliner Kiinst-lerverein 1892 ist gerade die deutsche Kunst, vor allem der Expressionismus, stark durch Munch beeinfluBt worden. Die vorliegende Publikation gibt einen reprasentativen Cberblick iiber das graphische CEuvre des Kiinstlers, das im wesentlichen in den Jahren 1894 bis 1930 entstand und mehr als 700 Blatt in alien Techniken umfasst. "Sein gesamtes graphisches Werk ist wie eine lange geschlossene Reihe von Tagebuchblattern, die nicht so sehr die ausseren Ereig-nisse seines Lebens wie die seeli-schen schildern." Munch suchte die Grundfragen der menschlichen Existenz zu durchdringen, die in ihrer Dramatisierung zugleich die gesellschaftliche Situation seiner konfliktreichen Zeit widerspiegeln: Liebe und Tod, Krankheit, Lebensangst, die...

Издательство: "Henschelverlag" (1969)

Формат: 210x275, 314 стр.

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Werner Timm

Werner Timm (* 23. Januar 1927 in Rostock; † 22. April 1999 in Graal-Müritz) war ein deutscher Kunsthistoriker.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Timm wuchs im Ostseebad Graal-Müritz auf, wo seine Eltern eine kleine Pension betrieben und sein Vater Schmied war. Er ging in Ribnitz und Rostock auf weiterführende Schulen und war in den letzten Kriegsmonaten Flak-Helfer in Rostock. Nach dem Krieg studierte er Kunstgeschichte in Rostock. Mitte der 1950er Jahre wurde er Direktor des Kupferstichkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin. 1966 erhielt er einen Ruf an die Kunsthalle Hamburg. Der Antrag, die DDR verlassen und diesen Ruf annehmen zu können, führte zu seiner fristlosen Entlassung. Timm arbeitete anschließend freiberuflich und später beim Ausstellungszentrum der DDR. 1979 erfolgte die Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland. Von 1979 bis zu seiner Pensionierung 1992 war Timm Direktor des Museums Ostdeutsche Galerie Regensburg. Bis zu seinem Tod unternahm Timm zahlreiche ausgedehnte Weltreisen, die ihn zuletzt auf die Osterinseln geführt haben.

Timm war seit 1953 verheiratet mit der Kunsthistorikerin Dr. Regine Timm und hatte zwei Kinder.

Werk

Besonders hervorzuheben sind seine Standardwerke zum graphischen Werk von Käthe Kollwitz und von Edvard Munch. Im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit in Regensburg hat Timm eine Reihe von beachteten Ausstellungskatalogen produziert, etwa zu Lovis Corinth und Lyonel Feininger. Seine Herkunft vom Meer hat ihn auch als Kunsthistoriker beschäftigt. Kapitänsbilder und Schiffe und ihre Schicksale sind die beiden umfangreichsten Werke zu diesem Thema. Hier will ich bleiben ist der Titel einer Geschichte des Ostseebades Graal-Müritz, die Timm Mitte der 90er Jahre publiziert hat. Posthum wurde schließlich noch ein Band zu Bademoden veröffentlicht.

Timm war Mitglied der Männer-Vereinigung Schlaraffia, wo er den Namen Timbad der Sehfahrer trug. Diese Inschrift schmückt auch seinen Grabstein in Graal-Müritz.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Vom Badehemd zum Bikini: Bademoden und Badeleben im Wandel der Zeiten, ISBN 3-88042-906-5
  • Winfried Tonner, Regensburg-Grünstadt: Garamond, ISBN 3-922579-29-9
  • Edvard Munch, Berlin: Henschelverlag Kunst u. Gesellschaft
  • Schiffe und ihre Schicksale: maritime Ereignisbilder, Rostock: Hinstorff, VEB

Weblinks

Источник: Werner Timm

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